Mehr Nachhaltigkeit

Grüne Werbung Dank DOOH

Hierzu gibt es vom Fachverband Außenwerbung (FAW) eine aktuelle Grundlagenstudie zum Thema „Return on Environment“. Dort wird aufgezeigt, wie ein größerer Budgetinvest in OOH sich positiv auf den ökologischen Fußabdruck in Media-Mix-Kampagnen auswirkt.

Laut einer Studie zeichnet sich Out of Home (OoH) unter allen Medien als besonders emissionsarmes One2Many-Medium bei der Ausspielung von Kampagnen aus. Dies belegen die Ergebnisse einer Initiative der Mediaagentur Mediaplus und ClimatePartner, bei der 2021 erstmals die CO2-Emissionen verschiedener Mediagattungen anhand des „Green GRP“-Berechnungsmodells ermittelt wurden.

Nach aktuellen Daten (Stand Mai 2023) verursacht OoH lediglich zwischen 5 und maximal 80 Gramm CO2 pro 1.000 Kontakte. Zum Vergleich: Zeitungen im nordischen Format kommen auf etwa 9.000 Gramm, lineares Fernsehen auf rund 830 Gramm und Online-Bewegtbild auf etwa 280 Gramm.

Für die Out of Home-Branche ergibt sich aus den „Green GRP“-Zahlen ein klares Fazit: „Jeder Euro, der von anderen Medien in OoH verlagert wird, ist auch ein Euro für die Umwelt“, erklärt Professor Dr. Kai-Marcus Thäsler, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Aussenwerbung (FAW).

Auch in puncto Strom muss Digital-Out-of-Home (DOOH) sich nicht verstecken: Laut der Green-GRP-Studie der Mediaplus hat DOOH den kleinsten CO2-Footprint aller Werbemedien: Dieser liegt sechs bis acht Mal niedriger als der anderer Bewegtbildmedien und bis zu 300 Mal niedriger als der mancher klassischer Medien.“